Halle 6 (Obergeschoss)

Mehr Dimensionen - Die Entgrenzung durch PCs und Mobilgeräte

Der PC ab den 90er Jahren ist zwar geprägt von Microsoft Windows, aber ansonsten kein Produkt eines einzigen Herstellers. Der modulare Aufbau senkt die Preise und macht ihn zu einem Massenartikel. Die sich in dem resultierenden Wettbewerb rasant entwickelnde Technik bedeutet vor allem zweierlei: Miniaturisierung (und damit einhergehend Mobilität) und die Erweiterung von Darstellung und Interface um den dreidimensionalen Raum.

Marktbereinigung durch IBM-Kompatible

Als der Markt mit IBM-kompatiblen Geräten aufblühte, konnten viele Heimcomputer-Hersteller nicht mit attraktiven Geräten nachziehen und zogen sich zurück oder mussten Insolvenz anmelden. Für den Standard-PC gibt es mehr und mehr Steckkarten und insbesondere im Bereich der Grafikkarten ist bis heute die Innovation spürbar.

Tragbare Computer

Tragbare Computer (Laptops) gibt es schon lange, doch es dauert zwei Jahrzehnte, bis sie günstig für Alle sind.

Persönliche Assistenten

Kleine tragbare Computer entwickeln sich zu den persönlichen Computern überhaupt, angefangen von PDAs (Personal Digital Assistant) zu modernen Smartphones und Tablets.

Retro-Computing

Unzählige Nutzer und Entwickler arbeiten weiterhin mit Heimcomputern der 80er Jahre, pflegen, reparieren sie, schreiben neue Software und entwickeln frische Hardware. In einem Raum beschäftigt sich das Museum mit den Neuentwicklungen.

Heutzutage sind Kleinstrechner wie der Raspberry Pi so leistungsfähig, sodass sie problemlos Rechner der 8-und 16/32-Bit Generation inklusive aller Custom-Chips nachbilden (emulieren) können. Auch auf einem Tablet und Smartphone gibt es Emulatoren und sogar im Webbrowser in JavaScript geschrieben.

Theoriestationen Computer (Obergeschoss)

Neben den eher exponatbezogenen Stationen liefern spezielle Segmente der Ausstellung Hintergründe zur Hardware und Software, etwa zur Programmierung, Bildbearbeitung oder externen Speichern, aber auch Literatur.